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Αλέξανδρος Γ. Σφακιανάκης
ΩτοΡινοΛαρυγγολόγος
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Δευτέρα 26 Νοεμβρίου 2018

Aktuelle Aspekte der Diagnostik von Ovarialtumoren

Zusammenfassung

Hintergrund

Der Artikel gibt eine Übersicht über die Diagnostik des Ovarialkarzinoms, eine seltene, aber häufig letale Erkrankung. Die jüngste Entwicklung auf dem Gebiet hat gezeigt, dass es sich beim Ovarialkarzinom tumorbiologisch nicht um eine Erkrankung, sondern vielmehr um verschiedene Subtypen mit jeweils spezifischer Pathogenese, Morphologie, Molekularpathologie und Prognose handelt.

Methode

Der Artikel basiert auf selektiver Literaturrecherche in PubMed und gängigen pathologischen Standardwerken sowie eigener Erfahrung in Diagnostik und konsiliarpathologischer Tätigkeit am Institut für Pathologie – Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Ergebnisse

Der häufigste histologische Subtyp ist das seröse High-grade-Ovarialkarzinom; daneben gibt es die selteneren serösen Low-grade- sowie die endometrioiden, klarzelligen und muzinösen Ovarialkarzinome. Das seröse High-grade-Adenokarzinom entsteht nach aktueller Lehrmeinung auf dem Boden eines serösen tubaren intraepithelialen Karzinoms (STIC) und ist durch eine hohe Rate an p53-Mutationen und Defekte in der homologen Rekombination gekennzeichnet.

Das seröse Low-grade-Adenokarzinom entsteht hingegen über ein Borderline-Karzinom-Kontinuum und ist molekular durch pathologische Genmutationen von KRAS oder BRAF charakterisiert. Endometrioide und klarzellige Adenokarzinome entstehen am ehesten in Zusammenhang mit einer Endometriose und weisen daher entsprechende molekulare Aberrationen der Gene wie PI3KCA, CTNNB1 und ARID1A auf. Weiterhin ist das endometrioide Adenokarzinom mit einer Mikrosatelliteninstabilität assoziiert. Der Ursprung muzinöser Ovarialtumoren ist weitestgehend unbekannt. Auch wenn ein Primarius im Gastrointestinaltrakt ausgeschlossen wird, ähneln sie morphologisch und molekular den kolorektalen Karzinomen.

Schlussfolgerung

Die molekularen Eigenheiten beeinflussen entscheidend die Prognose, den klinischen Verlauf, die Chemosensititvität und die Rezidivneigung. Translationale und klinische Studien dieses spannenden Gebiets sind notwendig, um tumorbiologische Besonderheiten herauszukristallisieren und multimodale innovative Therapiestrategien zu entwickeln.



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