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Αλέξανδρος Γ. Σφακιανάκης
ΩτοΡινοΛαρυγγολόγος
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Τετάρτη 12 Απριλίου 2017

Multimodale Therapie des SCLC in den Stadien I–III

Zusammenfassung

Hintergrund

Das kleinzellige Lungenkarzinom (SCLC, „small cell lung cancer") zeichnet sich durch ein rasches Tumorwachstum, eine frühe Metastasierung und eine sehr schlechte Prognose aus. Die chirurgische Therapie war in den letzten Jahrzehnten kein etablierter Bestandteil des multimodalen Behandlungskonzepts, nachdem zwei prospektive randomisierte Studien vor 45 Jahren keine Vorteile für das Überleben der Patienten nach chirurgischer Therapie aufzeigen konnten. In den letzten Jahren konnte jedoch bei hoch selektionierten Patienten in einem frühen Tumorstadium (IA/B) nach vollständiger chirurgischer Resektion des Tumors in Kombination mit einer platinhaltigen Chemotherapie ein vorteilhafter Verlauf der Erkrankung erreicht werden.

Ziel

Der Stellenwert der Chirurgie soll im Rahmen der multimodalen Therapie bei der Behandlung des SCLC analysiert werden. Im Besonderen soll untersucht werden, bei welchen Patienten, in welchem Tumorstadium, zu welchem Zeitpunkt und in welchem Kontext die chirurgische Therapie eine Rolle spielen kann.

Material und Methoden

Eine selektive Literaturrecherche erfolgte in der Datenbank PubMed zum Thema „Chirurgie, kleinzelliges Lungenkarzinom (SCLC) und multimodale Therapiekonzepte bei der Behandlung des kleinzelligen Lungenkarzinom". Arbeiten, die vor 1960 erschienen, wurden ausgeschlossen.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Das exakte Staging von Patienten mit einem SCLC ist schwierig. Im Besonderen die radiologische Bewertung der mediastinalen Lymphknoten ist häufig falsch-negativ. Dieses unterstreicht die Bedeutung der systematischen histologischen Abklärung der mediastinalen Lymphknoten vor Therapieplanung. Patienten mit einem histologisch gesicherten nodalnegativen (N0), frühen Tumorstadium (T1–2) eines SCLC profitieren, sofern bei der limitierten Datenlage beurteilbar, von einer operativen Resektion des Tumors, wenn vor der Operation ein Vorliegen von Fernmetastasen ausgeschlossen werden kann und die Patienten funktionell operabel sind. Auch bei Vorliegen von mediastinalen Lymphknotenmetastasen (N2) kann eine operative Resektion des Tumors das Überleben verbessern, wenn durch eine platinbasierte Induktionsradiochemotherapie ein Downstaging der mediastinalen Lymphknoten gelingt. Das Überleben der operierten Patienten ist nach einer Lobektomie besser als nach einer limitierten sublobären Resektion oder einer Pneumonektomie. Postoperativ sollte im Rahmen einer multimodalen Therapie eine platinbasierte adjuvante Chemotherapie durchgeführt werden. Wurden im Rahmen der operativen Resektion histologisch mediastinale Lymphknotenmetastasen nachgewiesen, sollte eine platinbasierte adjuvante Chemotherapie sowie eine mediastinale Bestrahlung erfolgen.



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